Historie

Die Waldmühle im Schatten des Eisenbahnviaduktes ist eine ehemalige Klostermühle und blickt auf eine ca. 300jährige Geschichte zurück. Sie diente dem Nachbarort Borlinghausen sowie dem Kloster der Benediktinerinnen als Mahlmühle für die Vorwerke. Zudem konnten wir in Erfahrung bringen, dass die Waldmühle mindestens einmal bis auf die Grundmauern niederbrannte und wieder aufgebaut wurde. Sie diente zwischenzeitlich der Herstellung von Holzschuhen, Schiesspulver, Holzleitern sowie Geigenhälsen. Im Jahr 1964 wurde die Mühle um ein Stockwerk erweitert, das Wasserrad baute man jedoch nicht wieder auf. Sie diente nun viele Jahre als Jagdtsitz und ein Naturpark mit Fischteichen wurde angelegt.

Als mein Mann und ich die Waldmühle im Jahr 2002 erwarben, stand für uns sofort fest, dass sich hier eines Tages wieder ein Wasserrad drehen würde, und tatsächlich, wir haben es geschafft!!!

Königsstein
In unserem Wald oberhalb der Mühle befindet sich der sagenumwobene Königsstein. Von hier aus betrachtete seine Majestät Friedrich Wilhelm der IV, König der Preußen, am 21. Juli 1853 die ersten Züge beim Befahren des Viaduktes.

Der Blick auf den Viadukt, ein mächtiges Brückenbauwerk aus Bruchstein, das seit 1853 unbeschadet dem Eisenbahnverkehr dient, ist besonders im Winter sehenswert.